„Freunde für Freunde“ – so nenne ich es am liebsten, wenn es darum geht für Monica und die Kinder vom Goreangab Dam zu sammeln. Ganz nach dem Motto: Schöpfe aus deinen eigenen Ideen und Möglichkeiten!
Seit vielen Jahren halte ich Vorträge über meine Reisen. Natürlich war das auch für die neueste Tour durch Afrika geplant. 333 Tage lang war ich von Juni 2009 bis Mai 2010 unterwegs: wie immer alleine, in klapprigen Bussen, LKWs und per Anhalter. 15 Länder, von der Küste Kenias über den Regenwald Zentralafrikas bis in die Wüste des Niger, tausende Eindrücke und unzählige wunderbare Kontakte.
Einer dieser wunderbaren Kontakte war und ist Monica, die Leiterin der Suppenküche „Home of Good Hope“ in Katutura. Drei Wochen habe ich bei Monica in der Suppenküche mitgeholfen. Ich war von dem Projekt fasziniert und bin es noch heute.
Auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland wollte ich ihr und den Kindern helfen. Es lag nahe einen Teil der Einnahmen von den Vorträgen über meine Afrikareise der Suppenküche zukommen zu lassen bzw. während der Vorträge zusätzlich an die Spendenbereitschaft der ZuhörerInnen zu appellieren.
Mit Erfolg: Inklusive einiger privater Spenden kamen in der Vortragssaison 2010/2011 insgesamt € 1.000,00.- zusammen. Es war also höchste Zeit, das Geld nach Namibia zu schaffen.
Wie es der Zufall wollte, sind kurz darauf Freunde meiner Eltern auf Urlaub nach Namibia geflogen. Das Ehepaar war gerne bereit, den Betrag in bar mitzunehmen und lieferte ihn persönlich an Ort und Stelle ab! Besser konnte es gar nicht gehen: sicherer Geldtransfer ohne zusätzliche Kosten!
Den Lesern liegt nun natürlich eine Frage auf der Zunge: Wofür hat Monica das Geld eingesetzt?
Die Antwort ist in diesem Fall einfach: für die Zukunft der Kinder in Katutura. Die Suppenküche konnte dank des Spendengeldes für Schulgeld, Uniformen, Bücher, Hefte und Stifte aufkommen. Denn Monicas Credo lautet: Ein voller Bauch einmal am Tag reicht nicht aus. Die Kinder von Afrika brauchen Bildung, denn sie sind die Zukunft!
Dieser Meinung sind auch wir und genau aus diesem Grund brauchen Monica und die Kinder unsere Unterstützung – nach wie vor. Jede Idee, jedes Engagement zählt!
Bericht: Andrea Rössler – www.roessler-andrea.de
