
-
Aktuelle Artikel
-
Blogstatistik
- 3,924 Besucher
Email Lorraine
Hallo ihr alle,
der Countdown meiner letzten Tage hier in Namibia hat begonnen. Nach 3 1/2 Jahren in Namibia muss ich mich verabschieden und es tut sehr weh, das kann ich euch sagen!
Ich bin so froh, dass wir es geschafft haben alle am Projekt Beteiligten zusammen zu bringen und für eine gemeinsame Sache zu arbeiten.
Der Grundstückskauf ist immer noch in der Schwebe und ich weiß, Monica bemüht sich sehr herauszufinden, wie es aussieht und wie es jetzt weitergehen soll, aber ich bin sicher sie wird mit euch allen in Verbindung bleiben. Ich möchte euch auf jeden Fall viel Gesundheit, Reichtum und Glück für die Zukunft wünschen.
Habt ein wunderschönes Weihnachten wo auch immer ihr seid und sammelt weiter Spenden.
Passt auf euch auf,
vielen Dank,
Lorraine
Hallo Lorraine,
im Namen unserer Organisation möchte ich dir für die harte Arbeit, die du für das “Home of Good Hope”-Projekt geleistet hast danken.
Zu einem wichtigen Zeitpunkt brachtest du uns alle zusammen; Freiwillige aus Kanada, Schweden, Österreich und den Niederlanden. Du warst das “Öl in der Maschine”, ohne dich wäre es viel schwerer gewesen untereinander in Verbindung zu bleiben. Ich hoffe wir bleiben in Kontakt mit den anderen Freiwilligen…
Du hast außerdem das “Näh-Projekt” gestartet und uns wunderbare Taggies (kleine Motive zum Anheften an Babytextilien) und andere Baby-Utensilien geschickt, die wir auf den Weihnachtsmärkten im Dezember verkaufen werden. Du hast wirklich großartige Arbeit geleistet.
Im Verlauf des letzten Jahres haben wir dich sehr lieb gewonnen und wir vermissen dich bereits jetzt.
Und natürlich hoffen wir, du hast eine schöne Zeit in Vietnam.
Wir wünschen dir das Allerbeste, viel Gesundheit und Glück,
Maria
Veröffentlicht unter Uncategorized
Hinterlasse einen Kommentar
Nachricht von Peacemaker, September 2011
Ich war in letzter Zeit in der Suppenküche auch sehr damit beschäftigt den Kids neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu zeigen, damit sie mehr Spaß haben und nicht nur essen, spielen und dann nach Hause gehen.
Das sind einige dieser Aktivitäten:
Vormittag/jüngere Kids:
- Geschichten vorlesen
- Zeichnen und Malen
- ihnen das Alphabet und das Zählen beibringen
- Indoor und Outdoor Sport-Aktivitäten (Bowling, Fangen spielen, Handball)
Nachmittag/ältere Kids:
- Hausübungsstunde (hier helfen wir den Kids mit ihren Hausübungen)
- Geschichten erzählen (jeden Tag darf eine Gruppe von 5 Kindern den anderen eine Geschichte erzählen)
- Rätsel und Wörtersuchspiele
- Diskussionen über Themen, die die Kinder und Jugendlichen beschäftigen
All das wird von George und mir gemacht. Ich habe auch zwei Fußball-Teams gegründet, sowohl für die älteren Jungs, als auch für die Mädchen. Ich denke das ist eine gute Idee, weil die Kinder so in Bewegung bleiben, ihnen die Wichtigkeit von Team-Work nahegelegt wird und sie außerdem von der Straße und Problemen fernhält. Es ist auch gleichzeitig innerhalb der Gemeinde eine Möglichkeit mit anderen Schulen wie auch mit anderen Teams in Wettstreit zu treten. So frage ich mich, ob du vielleicht Personen kennst (z.B. Fußballteam(s)), die die einen oder anderen alten Sportausrüstungsgegenstände an unsere Teams spenden würden. Wir wären sehr dankbar und würden das sehr schätzen.
Veröffentlicht unter Uncategorized
Hinterlasse einen Kommentar
Update Eileen, August 2011
Hallo allerseits!
Danke für eure harte Arbeit und eure Spenden! Wir haben nun genug Geld, um das Land zu kaufen. Ich habe den Ombudsmann kontaktiert, nur um sicherzustellen, dass wir auch einen fairen Preis für das Land zahlen.
Noch immer haben wir keine Bestätigung vom Grundbuchamt, doch Monica wurde versichert, dass das Land ihres ist!
Sobald ich Neues weiß, lass ich was von mir hören! Wir bleiben in Kontakt!
Cheers,
Eileen
Veröffentlicht unter Uncategorized
Hinterlasse einen Kommentar
Juli 2011 – Bericht von Bendeliza Gamboa
Es ist über ein Monat her, seit ich das letzte Mal im Home of Good Hope war. Ich kam nach Namibia mit Eileen Greene, die nicht nur die Gründerin der Suppenküche ist, sondern auch meine Lehrerin war, als ich als Krankenschwesterschülerin im Katatura State Hospital meine Ausbildung machte.
Mein Aufenthalt in Namibia war eine absolut wundervolle Erfahrung. Und wenn Sie jemanden fragen, der oder die mich wirklich gut kennt, werden Sie erfahren, dass ich Kinder liebe und dass dieses Gefühl meist auf Gegenseitigkeit beruht. Von Anfang an gab es keinen Zweifel darüber, dass ich die Kinder im Home of Good Hope lieben und mit ihnen eine enge Beziehung eingehen würde. Ihre aufrichtige Verwundbarkeit, Ehrlichkeit und ihr fürsorglicher Geist trotz der herausfordernden Umstände, denen sie gegenüberstehen, haben mich immer fasziniert. Mit einem Lächeln im Gesicht machen sie in jeder Lebenssituation weiter und das allein wegen ihrer Hoffnungen und Träume. Manchmal konnte ich einen Hauch von Zufriedenheit spüren, aber vielleicht kam mir das auch nur so vor.
Während ich mit meinen Kolleginnen der Krankenschwesternschule dort war, kam eine andere Freundin von Eileen, die ebenfalls als Krankenschwester arbeitete, mit ihrer Tochter vorbei. Beide haben große Erfahrung in der internationalen Community und haben sich auf Kinder spezialisiert. Wir entschieden eine Klinik im Home of Good Hope aufzubauen, in der wir über 150 Kinder untersuchten und behandelten. Es gab 2 Ärzte, die uns gegen Ende ihrer Assistenzzeit dankenswerterweise auch unterstützten. Als wir alle Kinder untersuchten, die vorbeikamen, kamen einige interessante Ergebnisse heraus. Wir entdeckten infizierte Wunden an ihren Füßen. Diese Verletzungen waren durch Scherben von Bierflaschen entstanden, die durch ihre Fußsohlen eingedrungen waren.
Bei manchen Kindern wurden Hautkrankheiten bzw. Allergien festgestellt, die seit der Geburt niemand diagnostiziert hatte. Einmal kamen sogar die Eltern eines Kindes, um einer Kollegin, die bei der Untersuchung mitgewirkt hatte, persönlich zu danken und ein Foto mit ihr zu machen.
Ich kann mir vorstellen, dass es ein sehr lohnender Moment für sie gewesen sein musste.
Jene Kinder, die genauere Untersuchungen benötigten, wurden von den Assistenzärzten genauer angesehen. In Folge wurden dem Kind entweder Medikamente verschrieben oder es wurde an Fachärzte im Krankenhaus überwiesen.
Viele Kinder besaßen keinen Pass, ein Dokument, das typischerweise von jedem Arzt gefordert wurde, um die Kinder identifizieren und die Krankenakten fortführen zu können. Eileen gelang es neue Pässe zu beschaffen und wir konnten sie den betroffenen Kindern aushändigen.
Am Ende des Tages benötigten mehr als 30 Kinder weitere Untersuchungen im Krankenhaus; Eileen und Monica brachten sie dorthin und stellten sicher, dass sie die angemessene Behandlung auch bekamen.
Viele Kinder im Home of Good Hope leiden, wie es scheint, an HIV. Eine meiner Krankenschwester-Kolleginnen konnte Multi-Vitamin-Tabletten von einer Apotheke besorgen, als wir noch in Kanada waren. Wir spendeten sie alle der Suppenküche. Als wir unseren Freiwilligendienst im Home of Good Hope leisteten, konnten wir den Kindern nach dem Essen Obst und eine Vitamin-Tablette geben. Scheinbar haben Studien gezeigt, dass Multi-Vitamin-Tabletten das Leben eines Kindes mit HIV bis zu 2 Jahre verlängern kann.
Früchte und Vitamine werden hier in Kanada als etwas Selbstverständliches angesehen. Daran zu denken, dass diese Kinder nicht wirklich das Privileg hatten mindestens einmal pro Woche Obst zu essen, machte mich traurig. Aber nun, da wir es ihnen ermöglichen konnten, wird die Suppenküche hoffentlich mit Hilfe von Spenden weiterhin in der Lage sein die tägliche Zufuhr von frischen nahrhaften Speisen zu steigern. Multi-Vitamin-Tabletten sind ein guter Nahrungszusatz speziell für HIV-erkrankte und unterernährte Kinder.
An unserem allerletzten Tag in der Suppenküche beschlossen meine Kolleginnen und ich Geld dem Projekt beizusteuern und den Kids neue Bastelutensilien zu kaufen. Wir brachten ihnen die Kunst des Origami bei und falteten mit ihnen Vogel um Vogel. Sie wiederum lehrten uns Kreativität, indem sie uns zeigten wie man einen Bilderrahmen mit Holzstäbchen, Papiermaterialien und Glitzer verziert. Ganze Kinderscharen waren an diesen Arbeiten beteiligt und es ist unnötig zu erwähnen, dass alle sehr neugierig und aufgeregt waren, die gebastelten Sachen schlussendlich als Spielzeug zu verwenden.
Diese Stunden waren eine lohnende und wertvolle Erfahrung; vor allem, weil ich erkannte, dass wir so viel mehr von ihnen als sie von uns gelernt hatten. Sie haben uns beispielsweise sehr viel über uns selbst gelehrt. Sie zeigten uns, was füreinander dasein (caring), teilen und helfen in ihrer Welt bedeutet. Dank ihnen lernten wir zu entspannen, zur Ruhe zu kommen und wie man,mit den einfachsten Spielsachen, Spaß haben kann.
Außerdem gaben wir Aufklärungsunterricht. Dafür wurden die Kinder in verschiedene Altersgruppen geteilt. Anfangs waren sie noch etwas schüchtern; natürlich brauchte es eine Weile bis sie auftauten und für das Thema offen waren.
Ich selbst erinnere mich, dass das Thema Sex in diesem Alter etwas unangenehm ist, aber – wie schon gesagt – nach kurzer Zeit waren alle bereit darüber zu diskutieren. Wir hatten einen Fragebogen über HIV-Prävention dabei, sowie viele Informationsbroschüren.
Es war mehr als beeindruckend wie viel die Kinder bereits über diese Themen wussten und dass sie in den meisten Fällen die richtige Antwort kannten.
Aus meiner Sicht brauchen sie keinen Aufklärungsunterricht mehr, sondern viel eher eine Möglichkeit sich über lebenswichtige und alltägliche Belange auszutauschen: wie geht man mit Freunden um, die an HIV erkrankt sind, wie mit Gruppenzwang, mit Mobbing?
Man sollte sich vom Stigma befreien und darüber reden dürfen!
Wie versprochen folgt an dieser Stelle das zweite Video, welches uns Bendeliza freundlicherweise zur Verfügung stellte:
aus dem Englischen übersetzt von: Patricia Gscheidlinger und Barbara Bitschnau
Ein großes Danke an Eileen und ihre Studentinnen auch von unserer Seite!
Veröffentlicht unter Uncategorized
1 Kommentar
Update Lorraine, August 2011
Wie versprochen sende ich euch Fotos von den gebastelten Sachen, die von einer Mutter deren Kind im Home of Good Hope isst, hergestellt wurden.
Sogenannte „Taggies“ sind in Europa zur Zeit sehr populär, also haben wir sie in allen Formen angefertigt: ein Rhino, ein Krokodil, eine Giraffe usw. Windeltaschen, Tücher und alle möglichen kleineren Dinge, die man für eine Baby-Rundumversorgung benötigt, wurden hergestellt.
Die ersten fabrizierten Werke befinden sich bereits im Windohek Craft Centre und verkaufen sich hervorragend.
Danke an alle,
Lorraine
Veröffentlicht unter Uncategorized
Hinterlasse einen Kommentar
Update Eileen II, Juli 2011
Wie ich soeben erfahren habe, ist es nun möglich Spendengelder auf das dafür eingerichtete Bankkonto in Namibia zu überweisen. Solltet ihr die dafür notwendigen Unterlagen (Formulare, Kontodaten) nicht haben, lasst es mich wissen und ich werde sie euch via Mail zuschicken.
Innerhalb der nächsten zehn Tage sollte es mir möglich sein, eine Zwischenbilanz zu ziehen und mitzuteilen wie viel Geld noch zusätzlich benötigt wird.
Danke!
Eileen
Veröffentlicht unter Uncategorized
Hinterlasse einen Kommentar
Update von Eileen, Juli 2011
Hallo an alle, ich freue mich mit euch in Verbindung zu treten und die großartigen Möglichkeiten für das Home of Good Hope zu diskutieren. Der Erwerb des Grundstücks geht voran. Es kostet 138,500 Namibische Dollar plus 15% Steuern. Weil der Kaufprozess zum Stehen kam, bat ich den Ombudsmann John Walters zu intervenieren und uns weiter zu helfen. Er wird für die Zukunft eine gute Hilfsquelle sein.
Für die, die mich nicht kennen, ich bin eine Krankenschwester-Lehrerin in Victoria, Kanada und bringe immer Krankenschwesterschülerinnen für 5 Wochen im Mai nach Namibia damit sie Auslandserfahrungen sammeln können. Diesen Mai konnten wir eine komplette Gesundenuntersuchung an jedem Kind vornehmen. Wir versrogten außerdem jene Kinder mit Pässen, die keine hatten bzw. aktualisierten wir bereits vorhandene Dokumente. Ich habe mit der Kinderärztin vom Katutura-Krankenhaus zusammengearbeitet und werde sie regelmäßig über die allgemeine Gesundheit der Kinder über die nächsten Jahre hinweg informieren.
Die 8 Krankenschwesterschülerinnen, 2 Lehrer, 2 britische freiwillige Ärzte und ich halfen beim Prozess der Untersuchungen. Wir schickten 18 Kinder zu Kontrollen ins Krankenhaus, aber alles in allem waren und sind die Kinder bei guter Gesundheit. Außerdem bin ich gerade dabei eine Philosophie für das Home of Good Hope zu entwickeln und mir mögliche Tätigkeiten für BesucherInnen einfallen zu lassen. Ich schicke euch das als Input, bevor alles endgültig entschieden ist.
Monica hat mich regelmäßig über die Beteiligung anderer Partner und ihre Beiträge informiert. Es war wundervoll das über die Jahre hinweg zu verfolgen. Unsere kanadischen Gelder ermöglichen die Frühstücksmahlzeiten und es werden 7000 Namibische Dollar monatlich beigesteuert. Monica und ich haben über Löhne für sie und ihre Assistenten, sowie auch über die Gelder, die sie für all die Extras, die sie zum Wohl der Kinder zusätzlich bereitstellt, braucht, diskutiert.
Als Gruppe möchten wir vielleicht darüber reden, da wir dieses Thema noch nicht besprochen haben.
Ich denke, wir können unsere gesamten Ressourcen in den Bau des Waisenhauses, als auch in die bereits laufende tägliche Unterstützung stecken.
Für den Landerwerb kann ich ND 70.000 (ca. USD 10.000) beisteuern. Ich bin gerade eifrig beim Spendensammeln. Innerhalb von wenigen Wochen sollte die Finanzierung dafür stehen und so hoffe ich, dass jeder von euch* etwas beisteuern kann.
Da ich an der University of Victoria tätig bin, werden die Spenden über eben diese Institution eingenommen und bin somit befähigt Kanadischen Bürgern eine Steuerbescheinigung auszuhändigen. Die dafür notwendige Buchhaltung ist für uns gratis und so kommt das gespendete Geld zu 100% bei Monica an.
Während meines Aufenthaltes machte man sich aus, dass Peacemaker für die Auflistung von Ein- und Ausnahmen zuständig sein soll. Monica und ihm ist die Aufrechterhaltung der Transparenz ebenso wichtig wie uns.
Um zu zeigen, dass das Projekt internationale Unterstützung erfährt, wäre es interessant, alle Home of Good Hope Websites miteinander zu verlinken.
Eileen
Veröffentlicht unter Uncategorized
Hinterlasse einen Kommentar
